Antrag der SPD Kreistagsfraktion zur Regionalmarke „IngolStadtLandPlus“

Kreistagsfraktion

Sehr geehrter Herr Landrat Westner,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Kreistag,

der neue Namen der Initiative Regionalmanagement Ingolstadt e.V. „IngolStadtLandPlus“ wird dem Anspruch nicht gerecht, für eine historisch oder wirtschaftlich gewachsene Region zu stehen. Zu stark ist bei diesem Namen die Fixierung auf das Zentrum Ingolstadt – Gemeinsamkeiten werden nur unzureichend ausgedrückt. Damit kommt eine regionale Vielfalt ebenso wenig zum Ausdruck wie die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Region.

Wird mit diesem Namen überhaupt die gesamte Region in der Mitte Bayerns oder nur die Stadt Ingolstadt in Zusammenhang gebracht? Und hat die Stadt Ingolstadt das Potenzial die gesamte Region alleine darzustellen? Zwar wurden die Ergebnisse aus einem Workshop in die Namensgebung mit einbezogen, jedoch stellt sich die Frage ob die Argumente der ausgewählten Beteiligten dem Anspruch der Region gerecht werden. Der Name soll eine Region verbinden, soll die spezifischen Charakteristika, Alleinstellungsmerkmale und Gemeinsamkeiten in den Vordergrund stellen. Ein Name soll dazu beitragen die Region als Einheit wahrzunehmen und nicht als ein Zentrum plus einem angehängtem Umland.

Aus Sicht Pfaffenhofens a.d. Ilm werden mit der Beschreibung als Korn- und Entwicklungskammer zu gelten, die individuellen Stärken nicht widergespiegelt. Zudem wird diese Bezeichnung der wirtschaftlichen Vielfalt Pfaffenhofens in keinster Weise gerecht. Steht man in diesem Verbund zusätzlich als LandPlus wird dem Argument ein ebenbürtiger Partner zu sein nicht Rechnung getragen. Für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die wirtschaftlichen (international und überregional tätigen) Unternehmen Pfaffenhofens ist es schwer, sich als LandPlus im Schatten Ingolstadts zu identifizieren und zu präsentieren.

Mit dem Namen „IngolStadtLandPlus“ wird ausschließlich die Stadt Ingolstadt bekannt gemacht, nicht jedoch die drei Landkreise mit ihren Gemeinden und Unternehmen.

Wie es auch anders geht, zeigt ein Beispiel aus Niedersachsen. Unter dem Namen „Regionalmanagement Mitte Niedersachsen“ vereinen sich 18 Gemeinden aus drei Landkreisen zwischen den Städten Bremen, Hannover und Minden. Hier wird keine Stadt in den Mittelpunkt gestellt sondern die geographische Lage hervorgehoben. Die geographische Lage kann auch im Falle des Regionalmanagements Ingolstadt e.V. in den Vordergrund gestellt werden. Hier bietet es sich geradezu an, die Region als Bayerische Mitte darzustellen.

Ein Beispiel wie der Prozess der Namensfindung besser gestaltet werden kann findet man im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Hier ist man bemüht im Rahmen der Aktion „Unsere Region – unser Name“ einen Namen zu finden, der die Region mit ihren Charakterzügen, mit der kulturellen Vergangenheit und den landschaftlichen Gegebenheiten abbildet und eine aktive Vermarktung ermöglicht.
Daher sollten Überlegungen angestrebt werden, die Region in der Mitte Bayerns mit ihrer wirtschaftlichen Stärke und ihrer kulturellen Vielfalt mit einem anderen Namen bekannt zu machen.

Als SPD-Fraktion im Kreistag beantragen wir:

1. Eine Offenlegung über das Vergabeverfahren an die beauftragten Agenturen, Bekanntgabe des Auftragsvolumens, Nennung der alternativen Namensvorschläge und Bericht über die Form der letztendlichen Entscheidungsfindung pro „IngolStadtLandPlus“

2. Eine grundsätzliche Diskussion über die Dachmarke „IngolStadtLandPlus“ und den sofortigen Stopp der weiteren Markenkommunikation

3. Die Entwicklung alternativer Namensvorschläge unter Einbindung der Gemeinden und die zügige Beratung und Abstimmung darüber im Kreistag

Auf Grund der Brisanz der Thematik und der unausweichlich folgenden Maßnahmen bitten wir um zügige Behandlung bereits in der nächsten Kreistagssitzung am 19. Juli im öffentlichen Teil.

Martin Schmid und Thomas Herker,
im Namen der SPD-Fraktion

 

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